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 » Behandlung - Botox®

 

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Botulinumtoxin ist das hochwirksame Nervengift, dass vom Bakterium Clostridium botulinum produziert wird.

Botulinumtoxin hemmt die Erregungsübertragung von den Nervenzellen zum Muskel, wodurch die Kontraktion des Muskels je nach Dosierung des Gifts schwächer wird oder ganz ausfällt.

Botulinumtoxin kommt in der Medizin zur Behandlung von Falten und der Hyperhidrose unter den Achseln zum Einsatz. Angeboten wird das Botulinumtoxin Typ A als Medikament beispielsweise von der Firma Allergan unter dem Namen Botox® .

Botox® (Botolinumtoxin) setzt sich an die Verbindungen zwischen den Nervenfasern und den Schweißdrüsen unter den Achseln.

Die Impulsübetragung zu den Schweißdrüsen wird dadurch blockiert. Botox® (Botolinumtoxin) wirkt dabei ähnlich wie Anticholinergika, indem es ebenfalls die Freisetzung von Acetylcholin verhindert.

Zur Behandlung der Hyperhidrose unter den Achseln wird Botox® (Botolinumtoxin) unter die Haut gespritzt. Pro Achselhöhe sind bis zu 50 Einstiche nötig.



Die Wirkung beginnt etwa drei Tage nach dem Eingriff. Man schwitzt deutlich weniger bis überhaupt nicht mehr unter den Achseln.

Allerdings hält die Wirkung nur vier bis sechs Monate, in seltenen Fällen 12 Monate, an. Etwa acht Wochen nach dem Eingriff beginnt ein Regenerationsprozess der neue Nervenverbindungen zu den Schweißdrüsen aufbaut.

Daher hält die Wirkung nicht ein Leben lang. Geeignet ist die Behandlung mit Botox (Botolinumtoxin) besonders für Menschen die vermehrt in den Sommermonaten unter ihrer Hyperhidrose der Achseln leiden.

Als Nebenwirkung der Injektion von Botox (Botolinumtoxin) sind leichte Blutergüsse an den Einstichstellen zu nennen. Des Weiteren wurde von flüchtigen Kopfschmerzen berichtet.

Für schwangere Frauen, Menschen mit Muskelschwäche, neuromuskulären Erkrankungen und Menschen die bestimmte Medikamente einnehmen müssen (z.B. Macumar) ist die Behandlung mit Botolinumtoxin nicht geeignet.

Ob für Sie eine Behandlung mit Botox® (Botolinumtoxin) in Frage kommt lässt sich nur durch ein Gespräch mit einem Arzt Ihres Vertrauens klären.


 

 


 

 

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