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Hyperhidrose |
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Was genau ist eine
Hyperhidrose?
Ganz allgemein
ausgedrückt ist
Hyperhidrose ein
medizinischer
Fachbegriff für eine
Hautkrankheit. Der
Begriff Hyperhidrose
leitet sich aus zwei
griechischen Wörtern ab.
Hyper bedeutet dabei zu
viel bzw. übermäßig und
hidros ist der
griechische Begriff für
Wasser.
Hyperhidrose bedeutet
somit wörtlich übersetzt
zu viel Wasser.
Hyperhidrose ist also
der medizinische
Fachbegriff für eine
Hautkrankheit bei der
ein Mensch unter einer
übermäßigen
Schweißproduktion
leidet.
Wie viel Menschen leiden
unter einer Hyperhidrose?
Leider gibt es keine
genauen Zahlen darüber
wie viel Menschen unter
der Krankheit
Hyperhidrose leiden.
Schätzungen gehen aber
von etwa einer Million
Betroffenen aus.
Welche Formen der
Hyperhidrose gibt es?
Grundsätzlich
unterscheidet man zwei
Formen von Hyperhidrose.
Die erste ist die lokale
Form der Hyperhidrose.
Diese tritt nur an
bestimmten Körperstellen
auf. Meist ist hier der
Bereich unter den
Achseln betroffen. Aber
auch die Füße, Hände und
der Kopf sind
Körperstellen an denen
die Erkrankung auftritt.
Diese Form der
Hyperhidrose ist die
häufigste.
Die zweite ist die so
genannte generalisierte
Form der Hyperhidrose.
Hier tritt die
übermäßige
Schweißproduktion fast
am gesamten Körper auf.
Ab wann leidet man
unter einer Hyperhidrose?
Es gibt keine
einheitliche Definition
ab wann man unter einer
Hyperhidrose leidet.
Die genaue Diagnose kann
nur von einem Hautarzt
gestellt werden. Ob man
unter der Störung leidet
oder nicht definiert
sich über die
Schweißmenge.
Ist eine Hyperhidrose
gesundheitlich
gefährlich?
Nein, eine Hyperhidrose
ist für den Körper
ungefährlich, aber sie
kann den oder die
Betroffene psychisch
stark belasten. Bei
vielen Betroffenen kommt
es zu Hemmungen aufgrund
des vielen Schwitzens.
Diese Hemmungen steigern
sich bei einigen bis zur
sozialen Isolation.
Wieviel Menschen sind
alleine in Deutschland
von einer Hyperhidrose
betroffen?
Allein in Deutschland
sind über eine Million
Personen von einer
übermäßigen
Schweißabsonderung
betroffen. Von den
Krankenkassen wird die
Hyperhidrose nicht als
eigenständige Krankheit
anerkannt. Daher müssen
die Kosten vom Patienten
selber übernommen
werden.
Was kann man gegen
eine Hyperhidrose
machen?
Gegen eine Hyperhidrose
gibt es verschiedene
Therapieverfahren. Gegen
die Hyperhidrose an den
Händen hat sich das
Verfahren der
Iontophorese als wirksam
erwiesen.
Zur Behandlung der
übermäßigen
Schweißproduktion unter
den Achseln gibt es
Mittel die
Aluminiumchlorid
enthalten und ein bis
zwei Mal pro Woche
aufgetragen werden.
Zusätzlich ist bei der
Hyperhidrose unter den
Achseln auch die
Entfernung der
Schweißdrüsen durch
Absaugung möglich. Diese
Behandlungsmethode ist
aber erst dann sinnvoll
wenn andere Behandlungen
scheiterten.
Die Behandlungsform
richtet sich immer auch
nach dem Geldbeutel des
Patienten. So betragen
die Kosten für eine
Behandlung mit
Aluminiumchlorid für ein
Jahr nur 20 Euro. Das
Absaugen der
Schweißdrüsen kostet
aber mindestens 2000
Euro für beide Achseln.
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